Wie Du Dein SEO Ranking hältst, wenn Du bei Google auf Platz #1 bist

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Kannst Du erraten, über welches Thema am häufigsten in der Internet-Marketingnische geschrieben wird?

Es ist wahrscheinlich, wie die Besucherzahlen einer Webseite gesteigert werden. Schau Dir einfach die Anzahl der Suchergebnisse zum Thema an.

Ich habe selbst viele Artikel über Marketingstrategien geschrieben, die Dir helfen, mehr Besucher zu bekommen. Einige Beispiele beinhalten das Schreiben von Gastartikeln, die Verbreitung von Inhalten, die Vermarktung in den sozialen MedienLinkaufbau und mehr.

Das ist der Grundstein für jedes Onlineunternehmen, oder? Du kannst nicht mit anderen Strategien, wie der Conversion-Rate-Optimierung, beginnen, bevor Du nicht mindestens 500-600 Besucher/Tag (wahrscheinlich mehr) auf Deiner Webseite hast. Das wäre absolute Zeitverschwendung.

Denn es gibt ein Thema, das selten in Onlinemarketing-Blogs besprochen wird:

Wie Du Deine Suchmaschinen-Platzierung halten kannst, wenn Du die Spitzenposition erreicht hast.

Ich kenne den Grund. Google bevorzugt etablierte Marken und respektierte Webseiten in den Suchergebnissen. Zunächst muss man mit beträchtlichem Aufwand Kompetenz aufbauen. Das ist vor allem für kleine Unternehmen schwierig, denen es an Zeit, Finanzen und Mitteln fehlt.

Ascend2 berichtet in ihrem zusammengefassten SEO-Report, dass die Erzeugung von relevanten Inhalten die effektivste SEO-Taktik ist. Ironischerweise wird das aber von Vermarktern als am schwierigsten durchführbar eingeschätzt. Für genaue Zahlen, sieh Dir mal das folgende Diagramm an.

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Vergiss Kleinunternehmen. PJ Fusco berichtet, dass sogar die besten Fortune 500 Unternehmen Probleme mit dem organischen SEO haben. Einer Analyse zufolge, die das Covario SEO Audit Score™ System benutzt, sind dies die Hürden der SEO-Umsetzung.

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Wenn Du Probleme mit SEO hast, lad ich Dich ein, noch ein wenig länger auf meinem Blog zu verweilen und einige meiner älteren Artikel zu lesen, wie SEO einfach gemacht, Suchbegriff-Recherche, erziele 20.000 Besucher auf Deiner Webseite in 90 Tagen und bewirb Deine Blog-Posts. 

Aber bei der Mehrheit von Euch bin ich mir sicher, dass ihr euch in einer besseren Situation befindet. Ihr habt bereits Long-Tail-Keywords in eure Artikel eingebaut und taucht wenigstens für ein paar Ausdrücke auf der ersten Seite auf. 

Was kommt als nächstes? Kannst Du mit Deinem Keyword bis ans Ende aller Tage den Spitzenplatz beanspruchen, auch wenn die Webseite umgestaltet wird?

Nein.

organischen Webseiten Traffic ist ziemlich stabil. Solange Du nichts verdächtiges auf Deiner Webseite anstellst, stuft Google Dich nicht runter.

Aber SEO ist ein ständiger Prozess. Du musst mit der Konkurrenz Schritt halten, um sicherzustellen, dass die Information auf Deiner Webseite nicht veraltet ist.

Google liebt seine Nutzer und möchte ihnen passende, qualitativ hochwertige und neue Inhalte liefern.

Wenn Du eine führende Webseite vernachlässigst, sendest Du Google und Deinem Zielpublikum die falschen Signale.

Da der Wettbewerb im Bereich der Vermarktung von digitalen Inhalten immer härter wird (schaue Dich um, jede Marke veröffentlicht jetzt selbst), musst Du Dich ganz besonders um diese Webseiten auf der ersten Seite kümmern.

Also, was sind die besten Taktiken, denen Du folgen solltest, um Deine Webseitenplatzierung zu halten (auch während einer Webseitenaktualisierung)?

Ich habe den kompletten Prozess für Dich in seine Bestandteile zerlegt.

Bist Du bereit, wettbewerbsfähig zu bleiben und Deine Seite vor dem Einbruch der Besucherzahlen zu bewahren?

Dann wollen wir mal loslegen. 

Wie startet man eine nicht fertige Webseite richtig? (Hinweis: 301 Redirects sind wichtig)

Fangen wir mit dem häufigsten Fehler an, der die Platzierungen und Besucherzahlen vieler Webseiten fallen lässt:

Die falsche Benutzung von „redirects“, wenn die Webseite überarbeitet wird.

Ein typisches Beispiel für einen furchtbaren Webseiten-Neustart zeigt der Analytics Screenshot unten.

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Jup, Du hast richtig gesehen.

Von 6.000 Besuchern/Tag auf Null.

Oh mein Gott…

Das tut richtig weh!

Also, was sind die typischen Gründe, die zu solchen Misserfolgen während der Umgestaltung von Webseiten führen?

Ich zeige Dir vier Probleme und gebe Dir Tipps, um sie zu beheben.

1. Das On-Page SEO vernachlässigen und nicht alle Möglichkeiten, versteckte Keywords zu benutzen, ausschöpfen.

Während eines Relaunches, musst Du Dich besonders sorgfältig um die Optimierung der Webseiteninhalte kümmern. Du musst nach Möglichkeiten Ausschau halten, um Deine Besucherzahlen zu erhöhen. Das beinhaltet die Optimierung von Seitentiteln, die Anpassung der Seitenbeschreibungen und die Aktualisierung der Inhalte.

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Ich möchte eine Suchbegriffsstrategie mit Dir teilen, die ich in der Vergangenheit bei Quick Sprout benutzt habe. Ich habe die von Google vorgeschlagenen Long-Tail-Keyword-Empfehlungen als Haupt-Keywords benutzt, für die ich bereits sehr gut platziert wurde.

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Ich habe diese Suchbegriffe jeden Monat in meine veröffentlichten Artikel eingebaut.

Das Ergebnis?

Ich konnte die Besucherzahlen von Quick Sprout von 120.365 Besuchern im Januar 2013 auf 174.496 Besucher im Dezember 2013 erhöhen.

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2. Wenn Du an der URL-Struktur Deiner Webseite rumbastelst, dann leg vorher Deinen 301 Redirect-Plan fest.

Aus der SEO-Perspektive heraus betrachtet, ist das der wichtigste Aspekt beim Relaunch einer Webseite.

Wenn Du bei einer großen Webseite die URL-Struktur änderst, verlierst Du viele Besucher durch interne Links zu Deinen individuellen Seiten. Du musst sicherstellen, dass alle Deine älteren Seiten über einen 301 Redirect zu den neuen Gegenstücken weiterleiten.

Dies stellt sicher, dass Du Dein Suchmaschinen-Kapital aufrechterhältst und nur 10-15% Deiner Besucher verlierst (was ganz normal ist).

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Die beste Strategie, um dieses Problem anzugehen, ist die URL-Struktur so unverändert wie möglich zu halten. 

Falls Du mit der Seite auf ein neues CMS umziehst oder eine schlechte URL-Struktur hattest, dann habe ich hier 3 Tipps für eine 301 Redirect-Strategie, um das Problem mit den umgeschriebenen URLs zu meistern.

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Du kannst auch einen detaillierten Abriss des 301 Redirect-Prozesses auf SEOpoint nachlesen. John Romaine zeigt Dir den genauen Prozess mit der Benutzung von Excel, Screaming Frog, Text Mechanic, Yoast SEO und Notepad.

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3. Mach eine benutzerfreundliche 404-Seite, um Fehler in den Griff zu bekommen.

Nach dem Launch Deiner aktualisierten Seite ist es möglich, dass Du einen Anstieg der 404-Fehler beobachtest.

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Du kannst die Seiten natürlich notieren und Fehler beheben. Aber Du brauchst trotzdem eine optimierte 404-Fehlerseite, um Deine Besucher auf Deiner Seite zu halten.

Bei Techcrunch habe ich zu 25-50 internen Seiten von der 404 Fehlerseite verlinkt. Das Ergebnis was ein 9% Anstieg der Besucherzahlen innerhalb von 30 Tagen.

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Du kannst sogar ein Kontaktformular auf Deiner 404-Fehlerseite einbauen, wie Ben Cook es während des Relaunches einer Kundenseite gemacht hat. Das Ergebnis waren E-Mails von Besuchern, die nach Informationen, die es nicht auf die neue Webseite geschafft hatten, fragten.

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4. Schick die aktualisierte Adresse Deiner Inhalte an die Suchmaschinen, indem Du eine überarbeitete Version Deiner XML-Sitemap bereit stellst. 

Die Google-Bots brauchen Hilfe, wenn es um das Indexieren der neuen URLs Deines Inhalts geht. Als erstes, musst Du die robots.txt Datei lesen und sicherstellen, dass Du es den Suchmaschinen erlaubst, Deine Webseite zu durchsuchen. Außerdem möchtest Du sicherstellen, dass Deine gesamte Webseite indexiert wird.

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Als Nächstes, richte die Lage Deiner Sitemap ein. 

Du kannst Deine Sitemap hier hochladen:

Webmaster Tools > Crawl > Sitemaps

Falls Du den Suchmaschinen noch mehr bei der Indexierung helfen möchtest, kannst du mehrere XML-Sitemaps nutzen.

Razoo hat einen Anstieg der organischen Seitenaufrufen nach dem Einsatz von mehreren Sitemaps beobachtet.

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Möchtest Du wissen, wie?

Die Anzahl der Seiten, die Besucher senden, und die Anzahl der Keywords, die Aufrufe durch organische Suchen verursachen, haben sich erhöht.

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Kate Morris zeigt Dir in diesem Artikel, wie Du mehrere XML-Sitemaps benutzen kannst.

Wenn Du die Strategien befolgst, die ich in den oberen vier Punkten beschreibe, dann kannst Du den Verlust der organischen Besucherzahlen sehr wahrscheinlich unter 5% halten.

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Verfolg die Marketingaktivitäten Deiner Mitbewerber regelmäßig und übertreffe sie

Du kannst nicht wissen, ob Deine Mitbewerber möglicherweise Partnerschaften mit Marken in Deiner Branche eingegangen sind, um Unterstützung bei der Vermarktung in den sozialen Medien zu erhalten. Oder, vielleicht haben sie Webseiten mit hoher Autorität gefunden, die sich zum Einrichten von Backlinks eignen.

Die gute Nachricht ist, dass Du nicht die Kleinarbeit machen musst. Verfolge einfach die Inhalte, die Deine Mitbewerber veröffentlichen, die Links, die sie bekommen, und den Aufwand, den sie bei der Vermarktung in den sozialen Medien betreiben.

Solange Du mit den Vermarktungsbemühungen Deiner Konkurrenz mithältst, kannst Du sie übertreffen, um Deine Suchmaschinen-Platzierungen zu halten.

Ich weiß, es kostet viel Zeit sich bei mehreren Hilfsprogrammen/Webseiten anzumelden. Daher habe ich eine Liste mit vier Hilfsprogrammen gemacht, die Du benutzen kannst, um die Vermarktungsstrategie Deiner Konkurrenz zu übertreffen.

1. Ahrefs

Bei den Platzierungen spielen Backlinks immer noch eine wichtige Rolle.

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Ahrefs ist das ideale Werkzeug, um neue verweisende Domains zu entdecken, die mit Deinen Mitbewerbern verbunden sind.

Geh rüber zu Ahrefs.com, gib Deine Webseiten-URL in den Site Explorer ein und klick auf “Search Links”.

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Es wird ein Diagramm mit den verweisenden Domains und Backlinks angezeigt.

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Um die neuen Links zu finden, benutz das Navigationsmenü: Inbound links >> New

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Du erhältst eine Liste von Links zur Domain.

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Den Wert des Backlinks, kannst Du mit Hilfe von Kennzahlen, wie Domain-Rating und URL-Rating, einschätzen.

Solange Du Backlinks zu Deiner auf der ersten Seite gelisteten Webseite generierst/anziehst, sollten sich beide Werte mit der Zeit erhöhen .

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Im Ahrefs Dashboard kannst Du auch E-Mail-Benachrichtigungen einstellen.

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Du erhältst einen Bericht über die neue verlinkten Domains und Backlinks Deiner Seiten (oder der Deines Mitbewerbers).

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Wenn Du beim Scannen der Backlinks Deiner Seite feststellen solltest, dass Du Dich in einem negativen SEO-Angriff befindest:

Ein Ahrefs Premium-Abo ist sehr hilfreich, wenn Du Spam-Backlinks für ungültig erklären möchtest, da Du sie gesammelt in den Google Webmaster Tools hochladen kannst.

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2. SERPFOX

Deine Besucherzahlen durch Haupt-Keywords (mit tausenden von Suchanfragen pro Monat) machen wahrscheinlich weniger als 15-20% Deiner Besucher aus. 91% meiner Besucher von Quick Sprout kommen von Long-Tail-Keywords.

Die Keywords mit höherem Suchvolumen sind jedoch ein Qualitätstest für Deine SEO-Strategie. Sie helfen Dir, die folgenden drei wichtigen Aspekte zu bewerten.

SERPFOX ist ein hervorragendes Hilfsmittel, um das Ranking der Keywords zu verfolgen. So kannst Du leicht Deine, auf der ersten Seite gelisteten, Webseiten beobachten.

Um zu beginnen, gibst Du einfach Deine URL ein.

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Dann klick auf “Add Keywords.”

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Dann gibst Du die Keywords, die Du verfolgen möchtest, im “Keywords” Feld ein. Du kannst die Keywords auch nur für einen bestimmten Ort/Postleitzahlenbereich oder in mehreren Ländern und Suchmaschinen verfolgen.

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Sobald Du ein paar Keywords eingegeben hast, bekommst Du die Rankings im Dashboard angezeigt.

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Durch einen Klick auf das Diagrammzeichen, kannst Du Dir die Rankings über einen gewissen Zeitraum hinweg anzeigen lassen.

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Du kannst auch Regeln eingeben, damit Du benachrichtigt wirst, wenn sich an den Keyword-Rankings irgendetwas ändern sollte.

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SERPFOX kann auch Handy-und Tablet-Keyword-Rankings verfolgen. 

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3. Buzzbundle

Content Marketing ist der wichtigste Bestandteil jeder SEO-Strategie. Buzzbundle ist ein zeitsparendes Werkzeug, dass Dir dabei hilft, Deine Zielgruppe zu finden und sie in Gespräche zu verwickeln, die mit bestimmten Keywords zu tun haben.

Mit dem Programm kannst Du Leute finden, die auf vielen Kanälen verlinken oder teilen, und an Deinen Inhalten interessiert sind.

Zuerst musst Du das Programm installieren, und dann „Create New Project >> Create New Stream“ klicken.

Dann gibst Du die Keywords und URLs, denen Du verfolgen möchtest, ein.

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Sobald das Programm lädt, siehst Du eine Liste von Meldungen aus den sozialen Medien, von Blogs, F&A Webseiten, aus Foren und mehr, mit den dazugehörigen Inhalten, die die eingegebenen Keywords beinhalten. 

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Du kannst Unterhaltungen über Themen, über die Du bereits geschrieben hast, mit Leuten anfangen und Links zu Deinem Artikel teilen.

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Oder sogar einen Link in sachbezogenen Foren-Beiträgen hinterlassen.

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Du kannst auch die Kanäle, die Du anzeigen möchtest, nach Art auswählen.

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Und Du kannst gezielt nur Beiträge aus den sozialen Medien anzeigen lassen, die sich durch höhere Beteiligung ausweisen.

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Buzzbundle war maßgeblich am Anstieg von Robbie Richards Webseitenaufrufen um 272% in 30 Tagen beteiligt.

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4. Simply Measured

Das ist ein umfangreiches Programm, mit dem Du die sozialen Medien analysieren kannst. Du kannst die Influencer in den sozialen Medien, die die Hauptquelle des Besucherstroms zu Deiner Webseite darstellen, identifizieren.

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Du bekommst auch aufschlussreiche Diagramme, die Dein Publikumswachstum zeigen.

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und einen Bericht, der vergleicht, wie sich Deine Präsenz in den sozialen Netzwerken, über einen bestimmten Zeitraum hinweg, mit den Zielen verhält, die Du Dir gesteckt hast. Du kannst auch Mitbewerber in den Leistungsvergleich einschließen.

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Falls Du Deine Konkurrenz in den sozialen Netzwerken verfolgen möchtest, dann kannst Du Dir einen Eindruck über deren Leistung mit den Kennzahlen wie Beteiligung, Fluktuation der Follower, die durchschnittliche Antwortrate und mehr, verschaffen.

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Fang am besten gleich an und gibt das Social-Media-Konto eines Deiner Mitbewerber in die kostenlose Tool-Suite von Simply Measured ein.

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Behalte die Geschwindigkeit beim Content- Marketing bei und sorge für eine olympiaverdächtige Präsenz in den sozialen Medien

Denkst Du etwa, dass ich für meine viele Blogs regelmäßig mit E-Mail-Kampagnen Links aufbaue?

Nö.

Ich glaube, dass ich meine Zeit sinnvoller nutzen kann.

Wie also, bleibe ich dann, auch mit meinen neu veröffentlichten Beiträgen, an der Spitze der Suchergebnisse? 

Du weißt vielleicht schon, dass jeder neuer Autoritäts-Link auf Deiner Webseite dazu beiträgt, Deine gesamte Webseiten-Autorität zu verbessern. Es hilft auch den gerade erst gelisteten Seiten Deiner Webseite.

Anstatt Deine gesamte Energie nur auf die Förderung Deiner alten Inhalte zu verwenden, gibt es noch eine andere Möglichkeit, um in der ersten Liga des Content-Marketings mitzuspielen, und zwar, indem Du konstant hochqualitative Inhalte produzierst.

Dieser Ansatz hat drei wichtige Gründe.

  • Du lieferst Deinem Publikum nützliche Inhalte und Deine Marke bleibt ihnen im Gedächtnis. 
  • Du kannst intern auf wichtige alte Artikel verlinken. Das hilft Dir bei den Suchmaschinenplatzierungen für Long-Tail-Keywords, ohne zusätzliche Links aufzubauen.
  • Wenn Du 16+ Artikel pro Monat veröffentlichst, ist Deine Besucherrate 3,5x höher sein und uDu erzeugst 4,5x mehr Leads als Webseiten, die weniger als 4 Artikel pro Monat veröffentlichen.

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Zusammen mit meiner Vorliebe fürs Schreiben, motivieren diese Vorteile mich jeden Tag zum Bloggen und meine Unternehmen mit Content Marketing zu vergrößern.

Mit wenig Inhalten sind die Möglichkeiten nun mal begrenzt. Wenn Du Inhalte nur unregelmäßig und unbeständig veröffentlichst, kann es sein, dass Du einen Einbruch der Besucherzahlen erfährst. Buffer sah einen 4% Einbruch der Besucherzahlen, als sie einen Monat lang nichts Neues veröffentlichten. 

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Welches sind nun die Schlüsselkomponenten, um ein konstantes Tempo beim Content-Marketing beibehalten zu können?

Hier habe ich drei Strategien für Dich.

1. Experimentiere mit verschiedenen Inhaltsformen auf Deinem Blog. 

Immer die gleiche Art von Inhalt zu schreiben, kann langweilig für Dich und Dein Publikum werden.

Experimentiere mit Infografiken, Podcasts, Videos, langen Artikeln und anderen Inhalten.

Ich habe viele Infografiken auf KISSMetrics and Quick Sprout veröffentlicht. Auf KISSMetrics, habe ich 47 davon zwischen 2010 und 2012 veröffentlicht. Das half mir 2.512.596 Besucher und 41.142 Backlinks von 3.741 individuellen Domains zu generieren.

Ganz ähnlich auch bei Quick Sprout; jede Infografik erzeugt im Schnitt 41.487 Besucher und 469 Backlinks von 38 individuellen Domains. Aber das sind 35% weniger Traffic als für meine geschriebenen Artikel. Ein Vorteil jedoch, den ich von den Infografiken Ableiten konnte, war ein Anstieg an Suchanfragen für die Marke Quick Sprout.

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Bald schon verloren die Infografiken ihren Glanz und die Besucher und Backlinks bei KISSMetrics gingen um mehr als die Hälfte zurück. Wie auch immer, Unbounce fand jedoch heraus, dass sich die Nachfrage für Infografiken 2013 und 2014 um über 800% erhöht hat.

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Als Konsequenz bin ich nun dazu übergegangen, auf Quick Sprout und NeilPatel.com lange Artikeln zu schreiben; im Schnitt mit über 4.000 Wörter pro Artikel, das nennt man auch LongFormContent. Die Ergebnisse waren großartig, da ich mit den tausenden Long-Tail-Keywords im Text viele Besucher erhalte.

Brian Dean bietet auch eine Vielfalt von Inhalten auf Backlinko an, inklusive seiner Originalmethoden,

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SEO-Fallstudien seiner Techniken,

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und Listen mit Tools, die hilfreich für Vermarkter sind.

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Vor Kurzem hat er zusammen mit Eric Van Buskirk von ClickStream eine Analyse von 1 Millionen Google Suchergebnissen zusammengestellt.

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Das hat ihm viel Anerkennung bei seinem Publikum eingebracht.

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2. Bau Deine E-Mail-Liste, den Referral-Traffic und Dein Publikum in den sozialen Medien durch Gastbeiträge aus.

Gastbeiträge sind ein sehr leistungsfähiges Content-Marketing-Tool, um Deine Inhalte zu vermarkten, und sie können Deiner Marke zu unglaublicher Berühmtheit verhelfen. Jeff Goins hat es geschafft, mit dem Schreiben von Gastartikeln, in 18 Monaten über 10.000 E-Mail-Abonnenten zu gewinnen.

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Ich selbst habe 300+ Gastartikel geschrieben, um meine Seitenaufrufe zu steigern und mein Publikum zu erweitern. Schau Dir mal die qualifizierten Leads an, die ich mit meinen Gastartikeln jeden Monat auf Seiten wie Inc und Entrepreneur generiere.

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Wenn die Inhalte Deiner Gastartikel fantastisch sind, kann das auch zu neuen Fans in den sozialen Medien führen. Platziere Deinen Twitternamen in Deiner Biografie.

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Mandy Kilinskis hat nach ihrem ersten Gastartikel auf Buffer einen Ansturm neuer Twitter-Followern erlebt.

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Einige beleibte Blogs erlauben es Dir auch in Deinem Gastartikel auf inhaltlich wichtige Artikel Deiner Webseite zu verlinken. Wenn das konsequent gemacht wird, kannst Du einen Anstieg der Seitenaufrufen mit Long-Tail-Keyword beobachten. Es kann Dir darüber hinaus auch SEO-Vorteile bringen.

Ich habe bereits detaillierte Artikel über das Starten einer Gastartikel-Kampagne geschrieben. Du kannst den Artikel auf NeilPatel.com oder den auf Quick Sprout lesen.

3. Bau Deine Bekanntschaft in den sozialen Medien auf.

Es gibt eine anhaltende Debatte darüber, ob soziale Signale beim Suchmaschinen-Ranking helfen oder nicht.

Ich würde sagen, es gibt zumindest eine leichte Korrelation.

Wenn Du die Verbreitung Deiner Artikel in den sozialen Medien erhöhst, erhöhst Du auch Deine Besucherzahlen. Wenn diese Besucher sich dann auf Deiner Seite wohlfühlen, kannst Du eine gute durchschnittliche Sitzungsdauer und eine geringe Absprungrate erzielen. Meinst Du das hilft Deinen Suchmaschinenplatzierungen?

Moz hatte keine Spitzenposition für ihr SEO-Handbuch für Anfänger („Beginner’s guide to SEO„). Aber ein Tweet vom Smashing Magazine brachte sie auf die erste Seite für das Keyword “beginner’s guide”.

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Wenn ich anderen auf Facebook, Twitter und in weiteren sozialen Netzwerken folge, erzeugt das Traffic für jeden Post, den ich veröffentliche.

Wenn Du eine gute Präsenz in den sozialen Medien aufgebaut hast, tauchen Deine Profile auch in SERPs auf, was tolle Aufmerksamkeit für Deine Marke bringt.

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Wie hältst Du eine solch herausragende Präsenz in den sozialen Medien denn aufrecht?

Das machst Du, indem Du immer passenden und zur Interaktion anregenden Content auf der Titelseite Deiner Profile teilst. Es gibt zwei Tools, die Dir dabei helfen, diese Strategie umzusetzen.

Das erste ist BuzzSumo, um beliebte Inhalte in Deiner Nische zu finden.

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Dann kannst Du Buffer benutzen, um die regelmäßige Veröffentlichung frischer Statusmeldungen Deiner Profile zu planen. Du kannst Deine älteren Artikel wiederholt teilen, um den Traffic, den Du von den sozialen Medien erhältst, zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen.

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Falls Du eine genauere Beschreibung möchtest, lies meinen Artikel über Social-Media-Strategie.

Ignorier den Aufbau von Backlinks und anderen SEO/Marketing Schnickschnack. Stelle Deine Nutzer in den Vordergrund.

Es ist lustig, wie viele Vermarkter gerne Unternehmensziele verkomplizieren. Sie rennen Methoden hinterher, ohne über den ROI der Zeit, die sie verwenden, nachzudenken.

Das Hauptaugenmerk des Unternehmers sollte sein, den Besuchern einer Webseite eine unvergleichliche Erfahrung zu bieten.

Richtig?

Warum würden sie sonst überhaupt wiederkommen? Sogar Google hat eine Pro-Nutzer Haltung eingenommen. Das zeigt sich daran, wie Suchergebnisse verteilt werden.

Möchtest Du ein aktuelles Beispiel?

Schau Dir nur mal das erste Suchergebnis für den Ausdruck “Online Marketing” an.

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Du findest mich auf der Spitzenposition und ich schlage sogar Marken wie Entrepreneur und Wikipedia.

Was denkst Du, ist der Hauptgrund, der zu dem Erfolg des Handbuches geführt hat?

Ich habe $40.000 für einen professionellen Designer und einen Experten auf dem Gebiet ausgegeben, um das Handbuch zu schreiben. Lies das Handbuch, und verschaff Dir selbst einen Eindruck von der Qualität.

Welches sind also die Schritte, die Du unternehmen kannst, um Deine Position in den Suchergebnissen zu halten und den Nutzern eine super Erfahrung zu bieten? Hier kommen fünf Schritte, die Du kennen solltest.

1. Stell sicher, dass Deine Webseite so schnell wie möglich lädt.

Deine Ladegeschwindigkeit ist ein sehr wichtiger Faktor für die Position in den Suchergebnissen. Es ist einfach nur ärgerlich, wenn der Nutzer warten, weil die Seite langsam aufbaut. Für jede Sekunde Verzögerung der Ladegeschwindigkeit verlierst Du 7% der Konversionen.

Lass nicht zu, dass die Erstbesucher Deiner Webseite nicht wiederkommen. Logg Dich in Google’s Page-Speed-Tool ein und teste Deine Punktzahl (Speed Score).

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Du bekommst sogar Vorschläge, wie Du Deine Webseite für mobile oder Desktop-Umgebungen verbessern kannst. Du kannst auch meinen Leitfaden über die Verbesserung der Seitengeschwindigkeit und -Leistung lesen.

2. “Responsives Design” ist mehr als nur ein Modewort: Optimiere Deine Webseite für mobile Nutzer.

Wenn Du nicht hinter dem Mond lebst, hast Du bestimmt schon von der Wichtigkeit einer mobilfreundlichen Seite gehört.

Die Leute besuchen Webseiten schon lange nicht mehr nur vom Computer. Sie benutzen ihre Smartphones und Tablets, mit kleineren Bildschirmen.

Du kannst herausfinden, welche Geräte von der Mehrheit Deines Publikums benutzt wird, indem Du Dich in Dein Google Analytics Konto einloggst.

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Du solltest es Dir zum Vorsatz machen, die bestmögliche Nutzererfahrung für die mobilen Geräte zu ermöglichen, die am häufigsten von Deinen Besuchern benutzt werden. Das geht mit einem Mobiltelefon-Emulator, um die verschiedenen mobilen Geräte und Browser zu simulieren .

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Google hat offiziell allen Webseiten den Krieg erklärt, die eine Qual für mobile Nutzer sind. Falls Deine Webseite langsam ist, kannst Du als „Lädt langsam“ in den mobilen Suchergebnissen gekennzeichnet werden, was natürlich Deine CTR zerstört.

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Wenn sie für die Darstellung auf mobilen Geräten geeignet ist, wird sie als „mobil- freundlich“ gekennzeichnet.

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3. Optimiere Deine Meta-Tags und verbessere Deine Klickrate.

Wenn Deine Webseite immer wieder an der Spitze der Suchergebnisse auftaucht, aber trotzdem von Benutzern ignoriert wird, verlierst Du am Ende Deinen Platz.

Das wird Pogo-Sticking genannt und ist ein Zeichen für Google, dass der Nutzer die Information, die er sucht, nicht finden kann.

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Seiten, die für die Suchanfrage der Nutzer nicht relevant sind, werden nach unten geschoben. Wenn Du es durch harte Arbeit erst einmal an die Spitze der Suchergebnisse geschafft hast, pass auf, damit Du Deinem Markenimage nicht schadest und Deine Position wieder verlierst.

Logg Dich in bei Google Webmaster Tools ein. Finde die Keywords mit den meisten Besuchern und Klicks auf Deiner Webseite.

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Dann finde die Seiten, die mit diesen Keywords assoziiert werden und optimiere Deine Meta-Tags für diese Seiten entsprechend. Hier sind zwei Schritte, die Du befolgen musst.

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Schreib eine 65 Zeichen lange Überschrift, die relevant ist und überzeugend klingt.

Nutz die 160 Zeichen der Meta-Beschreibung voll aus, um spezifische und ansprechende Informationen zu bieten.

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Für mehr CTR-Tipps kannst Du meinen Artikel über die Verbesserung der Durchklickrate lesen.

4. Bring Deine Webseite auf den neuesten Stand, füge neue Werbetaktiken oder aktuellere Informationen hinzu.

Ist der Nutzer erst einmal auf Deiner Seite, möchtest Du, dass er mit Deinem Inhalt interagiert und solange wie möglich verweilt. Du hoffst sogar, dass er sich andere relevant Seiten anschaut.

Die entsprechenden Kennzahlen, die von den Suchmaschinen genutzt werden, um die Interaktionen mit Deiner Webseite zu messen, sind Deine Absprungrate, Seiten pro Besucher und Sitzungsdauer.

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Wie kannst Du die Nutzererfahrung einer Webseite verbessern?

Erlaube mir, zwei Strategien mit Dir zu teilen.

i. Aktualisiere die Inhalte und veröffentliche sie erneut in den sozialen Medien – Ich habe diese Strategie mit meinem Artikel, wie man mehr Instagram Follower bekommt, angewendet. 

Ich habe 121.550 Besucher von Google bekommen.

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Dann fiel meine Position und damit auch die Besucherzahlen auf 14.952.

Ich habe mich dazu entschlossen, den Inhalt mit neuen Informationen zu aktualisieren.

Das Ergebnis?

Innerhalb von 90 Tagen sind die Besucherzahlen auf 62.855 Besucher/Monat geschossen.

Natürlich werden die Besucherzahlen mit der Zeit erneut fallen, aber mehr Besucher und Interaktion auf Deinen Seiten helfen Dir dabei, Deine Position für sehr viel länger zu halten.

ii. Nutze Bucket Brigades – Brian Dean setzt einen Doppelpunkt an jeder Stelle, von der er meint, der Nutzer könnte den Zurück-Knopf drücken.

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Mit dieser alten Werbetext-Strategie war es ihm möglich, seine Absprungrate stark zu reduzieren und eine fantastische durchschnittliche Sitzungsdauer zu erreichen. Die durchschnittliche Sitzungsdauer seiner Seite beträgt über 4 Minuten. Das ist ein gutes Signal für die Positionierung in Google.

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5. Unterziehe all Deine internen Links einer Revision und stell sicher, dass Du Deine Hauptinhalte zentral auf Deiner Webseite platzierst.

Die meisten Webseitenbesitzer machen das nicht.

Aber, falls Du gute Inhalte hast:

Das Verlinken relevanter interner Inhalte kann Dir helfen, die Verknüpfungstiefe Deiner leistungsstärksten Seiten zu verteilen. Es verringert auch Deine Absprungrate, erleichtert den Suchmaschinen-Bots die Durchsuchung Deine Seite und verbessert die generelle SEO Deiner Webseite.

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Ich teile regelmäßig die Links meiner wichtigen Artikel, um meinem Publikum Zugang zu mehr Information zu verschaffen und die Navigation meiner Webseite zu verbessern.

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Du kannst sogar die Platzierung einer Zielseite deutlich verbessern, indem Du von einer leistungsstarken Seite auf sie verlinkst.

Weißt Du, warum die meisten Handbücher auf Quick Sprout auf der ersten Seite von Google für ihr jeweiliges Zielsuchwort zu finden sind?

Weil ich auf sie regelmäßig in meinen Artikeln verlinke.

Zudem sind sie für einen neun Besucher des Blogs immer auf Knopfdruck verfügbar. Ich habe sie in die rechte Seitenleiste von Quick Sprout und auch hier auf NeilPatel.com untergebracht. Sie sind nicht zu übersehen.

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Falls Du auch solch fundamentale Inhalte für Dein Publikum erstellt hast, dann ziehe in Betracht sie im Sichtfeld Deines Publikums zu positionieren und mit nur einem Klick erreichbar zu machen. Das verhilft Dir zu mehr Zugkraft durch Deine neuen Erstbesucher.

Fazit

Mit den sich ständig ändernden Google-Algorithmen, ist es zu einer großen Herausforderung geworden, Top-Positionen in den Suchergebnissen beizubehalten. Aber Du musst nur Deine Konkurrenz beobachten, bei der Vermarktung Deiner Inhalte am Ball bleiben und eine exorbitante Nutzererfahrung für die Besucher Deiner Seite gewährleisten.

Wenn Du systematisch planst, verlierst Du beim Relaunch Deiner Webseite nicht mal viel organischen Traffic. Moz war sogar in der Lage, die Engagement-Kennzahlen durch ein verbessertes Design zu erhöhen.

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Ich würde gern Deine Gedanken wissen. Hast Du jemals Besucherzahlen verloren und Dich wieder davon erholt? Welche Strategie nutzt Du, um Deine Suchmaschinenplatzierung zu halten?

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