Google AdWords Qualitätsfaktor: 3 Schritte zu einem hohen Qualitätsfaktor

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SEO und Content Marketing haben eine Schwäche, mit der sich jeder beschäftigen muss…

Es ist nicht die Traffic-Qualität, die ist normalerweise großartig.

Es ist nicht das Traffic-Potential. Das ist riesig.

Es ist die Tatsache, dass SEO und Content Marketing viel Zeit in Anspruch nehmen.

Selbst wenn Du genau weißt, was Du tust.

Selbst wenn ich eine Seite von der Pieke auf beginne, dauert es immer 4 Monate bis signifikanter Suchmaschinentraffic zu verzeichnen ist. 

Während es für einige Leute in Ordnung ist, mindestens 4 Monate lang keine Kunden oder kein Einkommen zu erzielen, mag es für Dich anders sein.

Der schnellste Weg, mit Deinem Geschäft vom ersten Tag an Einnahmen zu erzielen, ist mit Pay per Click (PPC) Werbung.

Du erstellst Anzeigen und zahlst immer dann, wenn jemand auf drauf klickt und auf Deine Seite geleitet wird.

Wenn Du einen soliden Verkaufstrichter hast, gewinnst Du Kunden.

Es ist besonders wichtig, Kunden für ein neues Produkt zu gewinnen, weil es noch nicht perfekt ist. Je schneller Du Feedback erhältst, umso schneller kannst Du Dein Produkt verbessern und es für Deine Zielgruppe perfekt machen.

Es gibt eine Menge Netzwerke, aus denen Du für Deine PPC Kampagnen wählen kannst.

Du könntest auf sozialen oder kleinen Nischen-Netzwerken werben. Wenn PPC jedoch neu ist für Dich, dann ist es nicht verkehrt, beim Größten zu bleiben – Google AdWords.

Es hat bei Weitem den größten Marktanteil.

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Insgesamt nimmt Google mit AdWords täglich mehr als $100 Millionen ein:

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Weil es so viele Potenzial gibt, herrscht auch ein starker Konkurrenzkampf.

Wenn Du nicht weißt was Du machst, kannst Du viel Geld verlieren… und das schnell.

Aber wenn Du Deine Fähigkeiten weiter entwickelst und eine gute Intuition für Werbung hast, kannst Du in Deinem ersten Monat mehr Gewinne mit PPC machen, als im ganzen Jahr mit Content Marketing.

Der Schlüssel, um mit AdWords erfolgreich zu sein, ist, Deinen Quality Score zu verstehen und ihn so hoch wie möglich zu bringen.

In diesem Beitrag werde ich Dir genau zeigen, wie man das macht.

Hast Du Deinen Quality Score erst einmal verstanden, hast Du eine größere Chance mit PPC und AdWords Profit zu machen.

4 Gründe, warum Dir ein hoher Google AdWords Qualitätsfaktor mehr Geld bringt

Bevor wir zu spezifischen Taktiken Übergehen, die Du anwendend kannst, um Deinen Quality Score zu verbessern, ist es wirklich wichtig das Tempo zu drosseln und zu verstehen, was der Quality Score überhaupt ist.

Lass uns mit den Grundlagen beginnen…

Immer, wenn jemand einen Begriff, kann AdWords oberhalb der organischen Suchergebnisse Werbung anzeigen. Ich sage „kann“, denn Anzeigen werden nur angezeigt, wenn die Inhaber daran interessiert sind, auf das jeweilige Keyword zu bieten.

Bei AdWords sind die Anzeigen nach ihrem “Ad-Rank” sortiert.

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Dein Ad-Rank setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Wie viel Du bietest (Kosten pro Klick – CPC) und Dein Quality Score.

Der Quality Score ist Google’s beste Schätzung, wie nützlich Deine Landing-Page für die Person ist, die nach dem jeweiligen Keyword sucht. Er setzt sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen (die wir uns im Detail anschauen).

Da es auf das spezifisch gesuchte Keyword ankommt, erhält Deine Landing-Page einen individuellen Quality Score für jedes Keyword Deiner Werbekampagne. Normalerweise bewegen sich die Scores in einem bestimmten Rahmen (1 bis 10), aber manchmal kannst Du auch eine signifikante Abweichung erkennen.

Grund Nr. 1 – Der Quality Score beeinflusst Deine CPC: Google kümmert sich um AdWords. Google möchte Geld verdienen, aber gleichzeitig die Qualität ihrer Suchergebnisse nicht verschlechtern.

Wie stellst Du dieses Gleichgewicht her?

Google hat eine Ad-Rank-Formel entwickelt.

Da Dein Ad-Rank durch eine Formel bestimmt wird, die Quality Score mit CPC multipliziert, heißt das, dass es eine Möglichkeit gibt, Deine Kosten-pro-Klick zu verringern, indem Du Deinen Quality Score verbesserst.

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Jeder mit einer hochwertigen Landing-Page kann auf den oberen Werbeplätzen angezeigt werden, die öfter angeklickt werden und insgesamt günstiger sind. 

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Wenn jemand Traffic auf eine qualitativ schlechte Landing-Page bringen möchte, muss er mehr pro Klick zahlen.

Natürlich kannst Du von Deinem Traffic besser profitieren, wenn Du weniger pro Klick zahlst.

Grund Nr. 2 – Du kannst auch niedrigere Gebots-Empfehlungen erhalten: Wenn Du eine Werbekampagne auf AdWords schaltest, erhältst Du empfohlene Gebote. Das sind die Beträge, die Google empfehlt, wenn Du auf den Top-Werbeplätzen erscheinen möchtest.

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Diese sind nicht immer korrekt, denn es gibt viele Faktoren, die bestimmen, wann Anzeigen angezeigt werden. Sie sind aber eine ziemlich gute Orientierungshilfe.

Wenn Du einen kontinuierlich guten Quality Score hast, verrechnet Google das mit den empfohlenen Geboten.

Das bedeutet, dass Du in Zukunft nicht länger jonglieren musst, weil Du von Anfang an ein genaueres Maximalgebot abgeben kannst.

Grund Nr. 3 – Ein höherer Quality Score bedeutet eine bessere Position: Das hängt natürlich mit dem ersten Grund zusammen, also gehe ich nicht so sehr ins Detail.

Wenn Du Deinen Quality Score während einer Werbekampagne verbesserst, wirst Du bemerken, dass sich auch Dein durchschnittliches Ranking verbessert (außer Du warst eh schon an erster Stelle).

Der Grund dafür ist die Ad-Rank-Formel. Je höher Dein Quality Score, desto besser Dein Ad-Rank.

Grund Nr. 4 – Manche Erweiterungen verlangen hohe Quality Scores: Ein Weg mehr Klicks auf Deine Anzeigen zu bekommen, sind Werbe-Erweiterungen.

Das sind spezielle Features, die Deine Anzeigen aus der Masse hervorstechen lassen und Dir eine höhere Durchklickrate (CTR) bringen werden.

Hier sind einige der beliebtesten Erweiterungen:

  • Standort
  • Geschäfts-Kontaktdaten
  • Sterne-Bewertungen
  • Seiten-Links (Links auf unterschiedliche Bereiche Deiner Seite )

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Manche Eigenschaften werden von Google automatisch hinzugefügt, während Du andere selbst einrichten musst.

Um diese Erweiterungen erscheinen zu lassen, brauchst Du einen Ad-Rank, der hoch genug ist.

Wenn Du einen unzureichenden Quality Score hast, ist es sehr schwierig, weil Dein Ad-Rank zu niedrig ist. Du müsstest ein Vermögen pro Klick zahlen und das wäre es wahrscheinlich nicht wert.

Schritt Nr. 1: Verstehe, was ein Qualitätsfaktor ist:

Also…Du kennst nun die Grundlagen und weist, was ein Quality Score ist und wie er funktioniert.

Nun wird es etwas schwieriger.

Um zu verstehen, wie Dein Quality Score berechnet wird, musst Du zuerst seinen Kontext verstehen.

Quality Scores werden nur aus Exact-Match-Keywords errechnet: Wenn Du eine AdWord- Kampagne einrichten willst, musst Du Anzeigen-Sets erstellen und dann Keywords aussuchen, um diese auszurichten.

Es gibt drei Hauptarten von Keywords, die Du vorgeben kannst:

  • Exact – Wenn Du ein Keyword in eckige Klammern stellst (z. B. [Marketing Tools]), erscheint Deine Werbung nur bei dieser exakten Suchanfrage („Exact-Match“).
  • Phrase – Wenn Du ein Keyword in Anführungszeichen stellst (z. B. „Marketing Tools“), erscheint Deine Werbung bei jeder Suchanfrage, die diese Phrase beinhaltet (wie „Die besten Marketing Tools“)
  • Broad – Wenn Du nur das Keyword angibst (z. B. Marketing Tools), erscheint Deine Werbung bei jeder Suchanfrage, die alle enthaltenen Wörter, in jeder beliebigen Anordnung, sowie beliebige verwandte Synonyme (z.B. Tools für Vermarkter) enthält.

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Meistens willst Du mit exakten Keywords anfangen. So schränkst Du das Erscheinen irrelevanter oder nicht profitabler Suchanfragen (wie „kostenlose Marketing Tools) ein.

Wenn das Suchvolumen zu niedrig ist, könntest Du auch Phrasenübereinstimmung (Phrase-Match) verwenden.

Hierbei ist wichtig, dass Dein Quality Score nur darauf basiert, wie gut Deine Werbung bei exakten Keyword-Übereinstimmungen funktioniert.

Konkret bedeutet das, dass, wenn Du die Übereinstimmung von Phrasen oder Broad-Keywords zur Anwendung nutzt (z. B. „Marketing Tools“), Dein Quality Score nur berechnet wird, wenn Deine Werbung bei jemandem erscheint, der genau nach dem Begriff „Marketing Tools“ sucht. Andere Suchende zählen nicht.

Du musst das verstehen, um zu begreifen, welche Durchklickraten Deinen Quality Score beeinflussen.

Der Quality Score wird pro Keyword berechnet: Wenn Du eine Kampagne schaltest, wirst Du sehen, dass es in Deinem Keyword-Report eine Spalte für Deinen Quality Score gibt:

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Beachte, das dasselbe Anzeigen-Set für jedes Keyword einen unterschiedlichen Quality Score hat.

Um die Punktzahl zu berechnen, berücksichtigt Google verschiedene Aspekte. Eine Komponente ist die durchschnittliche Leistung der Anzeigen anderer Werbetreibenden.

Google kann die Faktoren nicht isoliert betrachten, denn diese verändern sich mit jedem gesuchten Keyword. Keywords zu kaufen, die eine kommerzielle Absicht (Verkauf) vermuten lassen, könnte eine höhere Click-through-Rate.

Google weiß jedoch, dass jeder Werbende dies für ein jedes Keyword in Betracht ziehen muss.

Funktionieren Deine Werbung und Deine Landing-Page besser, als die anderer Werbetreibenden, sollte Dein Quality Score höher sein.

Wenn Deine Leistung hingegen schlechter ist als die anderer Anzeigen, musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass Du einen niedrigen Quality Score erhältst.

Der Quality Score wird auf Basis Deines Kontos berechnet: Letztlich berücksichtigt Google auch den Erfolg Deiner vergangenen, sowie Deiner anderen, parallel laufenden Kampagnen.

Wenn Du kontinuierlich gute Werbekampagnen erstellst, weiß Google das und gibt Dir einen Vertrauensvorschuss, was bedeutet, dass Google annimmt, dass Deine nächste Werbung genauso gut ist. Du hast es einfacher einen hohen Quality Score zu bekommen.

Das Problem für Anfänger ist jedoch, dass sie zuerst viele niedrige Quality Scores haben, weil sie nicht wirklich wissen, was sie tun.

Aufgrund dieser schlechten Leistung in der Vergangenheit, ist es schwierig, hohe Bewertungen zu bekommen. Mit der Zeit kann das überwunden werden, sei Dir aber bewusst, dass das seine Zeit braucht.

Und die Moral von der Geschicht: Google berücksichtigt alle Faktoren, um Deine Seitenleistung vorherzusagen.

Schritt Nr. 2: Ein Faktor, der Google zeigen kann, dass Deine Werbung die Beste ist

Qualität basiert für Google auf der Einschätzung des Nutzererlebnisses.

Die qualitativ hochwertigsten Suchergebnisse und Werbeanzeigen sorgen dafür, dass die Suchenden komplett zufriedengestellt werden und Google macht es ihnen so einfach wie möglich, die angestrebten Ergebnisse zu finden.

Da Google die Suchenden nicht wirklich befragen kann, müssen sie stattdessen ihre Messwerte zu Rate ziehen.

Eine wichtige Kennzahl, die in die Berechnung Deines Quality Scores miteinbezogen wird, ist die Durchklickrate (CTR) Deiner Anzeige.

Die Grundlogik ist Folgende: Wenn viele Leute auf Deine Werbung klicken, müssen sie diese relevant und interessant finden.

Eine gute Durchklickrate erhöht Deinen Quality Score, wenn alle anderen Faktoren gleich bleiben.

CTR Faktor Nr. 1 – Deine Überschrift: Eine Sache sticht hervor- die Überschrift:

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Wenn Du Deine Überschrift vermasselst, ist es egal, wie gut der Rest Deiner Werbung ist. Du bekommst keine gute CTR.

Die gute Nachricht ist, dass es ziemlich einfach ist, eine gute Überschrift zu verfassen.

Das liegt zum einen daran, dass der Platz beschränkt ist (nur 25 Zeichen):

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Regel Nr. 1: Verwende immer ein Keyword in der Überschrift.

Wenn jemand nach einem Keyword sucht, wird er solch eine Überschrift natürlich ansprechend.

Abhängig vom Keyword, hast Du dafür schon 50-75 % Deiner Zeichen verbraucht.

Jetzt hast Du noch wenige Wörter übrig, um ein Angebot oder eine Botschaft zu verfassen.

Verwende die Regeln dieser Beiträge, die ich zum Thema Überschriften verfasst habe:

Wenn Du sehr scharfsichtig bist, hast Du bemerkt, dass die Überschriften der Anzeigen im Bild oberhalb mehr als 25 Zeichen haben.

Was schließen wir daraus?

Manchmal nimmt Google den ersten Teil (wenn er kurz genug ist), abhängig von der Satzzeichensetzung, die Du in Deiner Beschreibung verwendest, und fügt ihn Deiner Überschrift hinzu. Das nennt man eine erweiterte Überschrift.

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Das ist ziemlich hilfreich, weil es Dir ein wenig mehr Spielraum für Deine Überschrift gibt.

Mit diesem Spielraum, kannst Du Split-Tests durchführen.

Probiere ein paar komplett unterschiedliche Überschriften aus und wähle die beste aus.

CTR Faktor Nr. 2 – Deine Beschreibung: Eine andere wichtige Komponente Deiner Werbung, die Deine CTR beeinflusst (jedoch nicht so sehr wie die Überschrift), ist die Beschreibung.

Deine Überschrift erregt Aufmerksamkeit, aber manchmal brauchen Suchende etwas Überzeugenderes, um auf den Inhalt zu klicken.

Um eine Beschreibung zu erstellen, die für eine hohe Durchklickrate sorgt, gibt es einige Herangehensweisen, die Du ausprobieren kannst:

  • Zähle verschiedene Eigenschaften auf
  • Zähle verschiedene Vorteile auf
  • Hebe Dein Klientel hervor (z. B. „Perfekt für kleine Unternehmen“)
  • Füge eine Handlungsaufforderung (Call-to-Action) hinzu (z. B. „Ruf uns noch heute für eine kostenlose Beratung an“)

Du solltest wieder verschiedene Beschreibungen gegeneinander testen, um zu sehen, was für Dich am besten funktioniert, aber letzten Endes kommt es darauf an Deine Kunden zu kennen.

Wenn ich zum Beispiel nach „E-Mail-Marketing-Software“ suche, erhalte ich folgende Ergebnisse:

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Die obersten Anzeigen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Eigenschaften des Produktes.

Im Allgemeinen funktionieren Eigenschaften normalerweise schlechter als Vorteile. Das liegt daran, dass die meisten Kunden eher an den Ergebnissen, als an den technischen Spezifikationen interessiert sind.

In diesem bestimmten Beispiel, bin ich mir sicher, dass Vertical Response die Beschreibung getestet hat und herausfand, dass diese am besten funktioniert.

Da ich Vermarkter kenne, die auf der Suche nach einer E-Mail-Marketing-Software sind, würde ich die Hypothese aufstellen, dass das daran liegt, dass Vermarkter üblicherweise wissen, was sie mit ihrer Software erreichen möchten.

Sie wissen, dass die E-Mail-Marketing-Software ihnen helfen wird, ihre „Profite um X % zu erhöhen“ (ein Vorteil), aber was sie nicht wissen, ist, ob diese einfach zu verwenden ist oder einen Live-Kundenservice bietet.

Wenn Du es mit einem anspruchsvolleren Kunden zu tun hast, funktionieren Eigenschaften oft am besten.

CTR Faktor Nr. 3 – Deine URL: Neben Deiner Überschrift muss Deine URL herausstechen.

Natürlich kannst Du nicht sehr viel hinsichtlich Deiner Domain-Bezeichnung unternehmen, Du kannst aber die Adresse Deiner Landing-Page bestimmen.

Wenn Du Keywords in die URL Deiner Landing-Page einbeziehst, werden diese in den Suchergebnissen fett hervorgehoben und das hilft Dir dabei, noch mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen und somit auch mehr Klicks zu bekommen:

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Google weiß, dass Suchende auf die URL einer Landing-Page achten, um herauszufinden, worum es geht.

Das ist der Grund, warum Du die in Anzeigen genutzte URL manuell eingeben kannst, und diese kann anzuzeigen, was auch immer Du möchtest – solange die Root-Domain korrekt ist.

Wenn Du eine Anzeige in AdWords erstellst, füge Deine Keywords der „angezeigten URL“ hinzu. Wenn sich diese von Deiner eigentlichen URL unterscheiden, gib die URL der Landing-Page in den Bereich „final URL“ ein:

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Du könntest zwar eine gemeinsame Landing-Page für mehrere Keywords erstellen, solltest dem Suchenden eines jeden Keywords, unterschiedliche URLs anzeigen.

CTR Faktor Nr. 4 – Deine Keyword-Ausrichtung: Letztlich wird Deine Durchklickrate sehr stark von den spezifischem Keywords, die Du verwendest, beeinflusst.

Wie ich bereits erwähnte, halten Suchende nach ihrem spezifischem Keyword Ausschau. Du solltest versuchen, dieses in jeden Hauptbereich einzubinden (Überschrift, URL und Beschreibung).

Merk Dir außerdem, dass Du die Click-Through-Rate unterschiedlicher Keywords nicht vergleichen kannst. Anderenfalls machst Du Dich wahnsinnig, und fragst Dich, warum Deine Click-Through-Rate für bestimmte Keywords viel niedriger ist, als für andere.

Das könnte daran liegen, weil Deine Werbung nicht so gut ist, es könnte aber auch daran liegen, dass Suchende dieses Keyword öfter oder seltener anklicken.

Jemand, der nach „Kaffeetisch kaufen“ sucht, klickt wahrscheinlich auf viele Ergebnisse, um zu sehen, was es alles gibt. Deshalb sind die Durchklickraten für alle Werbetreibenden hoch.

Wenn jemand nach etwas Spezifischem sucht, könnte er schon mit dem ersten Ergebnis zufrieden sein. Wer zum Beispiel nach „Klempner Notdienst“ sucht, wird sich nicht damit beschäftigen, Angebote zu vergleichen. Er will den schnellsten Klempner kontaktieren.

Wenn Du einen hohen Quality Score, aber eine niedrige Durchklickrate hast, mach Dir keine Sorgen. Das bedeutet, dass Deine Durchklickrate immer noch besser ist, als die Deiner Konkurrenten für dasselbe Keyword.

Schritt #3: Deine Landing-Page ist der Schlüssel zur Zufriedenheit

Erinnerst Du Dich, was Google will?

Nutzerzufriedenheit.

Lass uns annehmen, dass Du eine umwerfende Anzeige verfasst hast und diese eine großartige Durchklickrate erhält. Bedeutet das automatisch, dass Du einen hohen Quality Score hast?

Das kann der Fall sein, muss aber nicht.

Die Durchklickrate ist nur eine der Komponenten des Quality Scores, denn sie liefert nur die Hälfte der Informationen.

Die Durchklickrate verrät Google etwas über die Erfahrung der Suchenden mit den Suchergebnissen, aber sie sagt Google nicht, was geschieht, nachdem sie auf ein Resultat geklickt haben.

Deshalb ist die andere wichtige Komponente Deines Quality Scores Deine Landing-Page.

Je relevanter Deine Seite für den Suchenden ist, und je einfacher sie zu navigieren ist, umso besser ist Dein Quality Score.

Wie Du beurteilen kannst, ob Deine Landing-Page gut funktioniert: Die Qualität Deiner Landing-Page zu beurteilen, ist für Google eine schwere Aufgabe.

Google kann sich einige grundlegende Faktoren anschauen (um die wir uns in Sekunde kümmern), aber nicht mehr.

Es ist schwierig, einen Algorithmus zu programmieren, der eine Landing-Page wie ein Suchender betrachtet und wirklich versteht, ob sie seine Absichten befriedigt.

AdWords schaut stattdessen auf die grundlegenden Faktoren, um Deiner Seite eine Gesamtnote zu geben. Das ist AdWords beste Einschätzung für Erfahrung, die der Suchende auf Deiner Landing-Page hat.

Um das zu überprüfen, logg Dich auf AdWords ein und klick auf „Keywords“. Du siehst die Spalte „Status“.

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Wenn Du die kleine Sprechblase anklickst, siehst Du die Aufschlüsselung Deines Quality Scores. Achte auf die Beurteilung der „Landing-Page-Experience“:

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Eine aktive Kampagne kann nur wenige verschiedene Status-Urteile haben:

  • Überdurchschnittlich: Soweit Google das beurteilen kann, ist Deine Landing-Page ein großartiges Erlebnis. Sie hat keinerlei negativen Effekt auf Deinen Quality Score.
  • Durchschnittlich: Sie könnte verbessert werden, beeinflusst Deinen Quality Score aber nicht negativ.
  • Unterdurchschnittlich: Wenn Dir das angezeigt wirst, hast Du ein Problem. Aber keine Sorge. Ich werde Dir jetzt zeigen, wie Du Deine Landing-Page verbesserst.

Landing-Page Faktor Nr. 1 – Relevanz ist Trumpf: Der einfachste Weg, zu bestimmen, ob Deine Landing-Page ein gutes Erlebnis garantiert, ist ihre Relevanz.

Die einfachste Form von Relevanz ist zu überprüfen, ob das Keyword (oder damit zusammenhängende Keywords) in den wichtigen Bereichen Deiner Seite eingebaut worden sind.

Du solltest das Keyword hier verwendet haben:

  • Der Überschrift
  • Der Einleitung
  • Zumindest ein weiteres Mal auf der Landing-Page

Du erledigst sozusagen die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung auf der Landing-Page (on-page SEO), obwohl Du in den bezahlten Suchergebnissen erscheinst.

Aber die Relevanz ist noch tiefgründiger, als die bloße Erwähnung einiger Keywords.

Es ist wichtig Deine Landing-Page für Deine Anzeige relevant zu machen.

Das vermasseln viele Unternehmen.

Wenn Du in Deiner Anzeige etwas schreibst, nur um Klicks zu bekommen, sind Deine Besucher enttäuscht, wenn sie auf Deiner Landing-Page landen. Das endet damit, dass sie zu den Suchergebnissen zurückkehren und Du eine unterdurchschnittliche Bewertung erhältst.

Idealerweise sollte die Überschrift Deiner Anzeige mit der Überschrift der Landing-Page übereinstimmen.

Hier ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht macht.

Lass uns mal annehmen, ich bin auf der Suche nach einem Innendekorateur in New York und diese Anzeige erregt meine Aufmerksamkeit:

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Ich erwarte, dass der „Innendekorateur zu mir kommt“ – dass ich einen Dekorateur anheuern kann.

Wenn ich mich aber zur Landing-Page durchklicke, sehe ich das hier:

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Die Landing-Page hebt ein für den Suchenden sehr wichtiges Wort hervor: „Online“.

Ich kann also keinen lokalen Dekorateur anheuern. Stattdessen, will mich die Landing-Page dazu bringen, einen online Fragebogen auszufüllen und für irgendeinen Ratschlag zu zahlen.

Es ist ziemlich klar, dass hier kein Zusammenhang zwischen dem, was die Anzeige verspricht, und dem, was die Landing-Page letztlich liefert, besteht.

Wir können uns denken was mit der Werbung passiert ist:

  1. Die ursprüngliche Anzeige enthielt das Unterscheidungsmerkmal „Online“
  2. Es wurde keine gute Durchklickrate generiert, also haben sie die hier zu sehende Version getestet
  3. Sie haben herausgefunden, dass die Durchklickrate besser ist

Ich vermute aber, dass ihre Conversion Rate gelitten hat, genauso wie ihr Quality Score. Es ist es nicht wert, Deine Besucher auszutricksen, um zusätzliche Klicks zu bekommen – langfristig gesehen, kostet es Dich mehr.

Lass uns stattdessen einen Blick auf ein einfaches Beispiel werfen, das eine hohe Relevanz hat.

Ich habe nach Online-Fahrkursen in New York gesucht und das ist die erste Anzeige:

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Die Überschrift ist nicht ausgefallen, im Grunde genommen entspricht sie exakt der eingegebenen Keyword-Phrase.

Das ist schon alles was Du brauchst, um die meisten Suchenden zum klicken zu bewegen.

Schau Dir diese Landing-Page an:

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Genauer gesagt:

  • Die Überschrift stimmt mit der Anzeigen-Überschrift überein
  • Die Elemente, die auf der Seite herausstechen, stimmen mit der Werbung überein („100 % online“ ebenso wie der Preis)
  • Jemand, der danach sucht, will sich jetzt anmelden. Es gibt einen klaren „Register Now“-Button

Die große Mehrheit der Suchenden freut sich über diese Seite.

Landing-Page Faktor Nr. 2 – Hochgradig konvertierender Inhalt: Du kannst einen hohen Quality Score bekommen, sogar wenn Deine Landing-Page nicht besonders gut ist.

Solange Du Schlüsselwörter benutzt, die der Nutzerabsicht relativ gut entsprechen, ist Deine Punktzahl gut.

Aber wenn Du PPC Werbung betreibst, gibt es eine Sache, die wichtiger ist als alles andere – Deine Conversion Rate.

Wenn Deine Seite die Besucher nicht zu Kunden (oder zumindest Interessenten) macht, erzielst Du keinen Gewinn, egal wie hoch Dein Quality Score ist.

Es gibt viel zu tun, wenn Du eine eine gut konvertierende Landing-Page anlegen willst.

Glücklicherweise habe ich genau dazu bereits eine Menge geschrieben. Geh diese Anleitungen durch:

Landing-Page Faktor Nr. 3 – Die Ladegeschwindigkeit: Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass Google die Ladegeschwindkeit einer Seite im Suchranking berücksichtigt.

Wenn ein Suchender auf ein Ergebnis klickt, will er, dass die dazugehörige Seite innerhalb von ein paar Sekunden lädt. Die Ladegeschwindigkeit ist Teil eines guten Nutzererlebnisses.

Es ist also nicht überraschend, dass die Ladegeschwindigkeit auch Deinen AdWords Quality Score beeinflusst.

Natürlich schadet eine langsame Ladegeschwindigkeit nicht nur Deiner AdWords Leistung sondern auch Deiner Conversion Rate.

Deine Conversion Rate nimmt massiv ab, wenn Deine Landing-Page mehr als 2 Sekunden benötigt, um zu laden.

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Wie beschleunigst Du Deine Seite?

Das ist ein anderes, umfangreiches Thema – aber auch ein sehr Wichtiges. Beginne mit diesen Beiträgen:

Landing-Page Faktor Nr. 4- Optimierung für mobile Geräte: Letztlich ist ein weiterer Faktor, der Deinen AdWords Quality Score beeinflusst, ob Deine Landing-Page für mobile Endgeräte optimiert ist.

Dies ist ein wenig knifflig.

Google hat die Webseitenbetreiber dazu aufgefordert, ihren Inhalt für mobile Geräte zu optimieren. Alles begann mit dem Mobile Friendly Update 2015, das die Platzierungen von Seiten in den organischen Suchergebnissen beeinflusst hat.

Während AdWords nicht bestätigt hat, dass eine für Mobilgeräte optimierte Landing-Page Deinen Quality Score direkt beeinflusst, ist es wahrscheinlich trotzdem so, selbst, wenn es nur indirekt ist.

Wenn ein Besucher von einem mobilen Endgerät aus auf Deine Werbung klickt und Deine Landing-Page nicht für dieses Gerät optimiert ist, wird er diese vermutlich sofort wieder verlassen. Wie auch immer Google das Nutzererlebnis beurteilt – dieses Verhalten signalisiert, dass Deine Seite von schlechter Qualität ist.

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Hier sind 3 Beiträge, die Dir zeigen, wie Du überprüfen kannst, ob Deine Seite für Mobilgeräte optimiert ist und wie Du ggf. Fehler beheben kannst:

Fazit

Wenn Du AdWords eine Chance gibst, was meiner Meinung nach eine großartige Möglichkeit ist, früh an Momentum zu gewinnen und zudem Deine Traffic-Quellen zu diversifizieren, musst Du versuchen einen hohen Quality Score zu erhalten.

Ein hoher Quality Score ist wichtig, um günstigeren Traffic zu bekommen, hängt aber normalerweise auch mit einer guten Keyword-Ausrichtung und mit gut strukturierten Landing-Pages zusammen. Das bedeutet, dass die profitabelsten Kampagnen auch eine gute Punktzahl haben.

Auch wenn es nur drei Schritte sind, um einen hohen Quality Score zu erreichen, steckt in diesen 3 Schritten eine Menge Arbeit.

Wenn Du Probleme dabei haben solltest, Deinen Quality Score zu erhöhen, oder etwas in Diesem Beitrag nicht verstehst, hinterlasse einfach einen Kommentar.

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